The blues you can't refuse! Blues, sweat and good vibes. After all - Brother Snakeoil heals. A soulfull voice and inspired guitar. The real blues spirit. That's all. Authentic! Pure!.

2010. Zwei Männer, 2 Gitarren und Rotwein. Die Menge lassen wir mal weg. Wegen der Vorbildfunktion. Sitzen in einer Wohnung in Düren und beschnuppern sich musikalisch. Gemeinsam stellt man einen Hang zum „B-Song“ fest – Songs die jeder kennt aber irgendwie nicht alltäglich sind. Brunschede und Turowski beschließen „irgendwann“ mal „was“ zusammen zu machen. Was sie tun, aber sich in der Folge eher im gelegentlichen leeren diverser Gerstenkaltschalen äußert. Der Hang zum schrägen Song wird sich später nochmals an anderer Stelle zeigen.

2012 Eine Blues-Session. Auf der Bühne die „Dawnlight-Bluesband“. B. bittet T. ein paar Stücke mit der Harp zu begleiten. Tut er. Und erscheint zur nächsten Probe. Und bleibt. T. schleppt einen ganzen Musikladen an – Gitarren, Saxofon, Harps … und röchelt mit den Herren Bünning und Brunschede ins Mikrofon. An dem er dann bleibt. Nicht ganz ohne Nötigung.

2013 Herr T. und Herr B. stellen bei einem Gig fest, dass sie augenscheinlich die Bandroadies sind. Weil der Rest der Truppe es wohl nicht nötig befindet, zu Aufbau oder gar Soundchecks pünktlich zu erscheinen. Und lieber wieder „richtigen“ Blues spielen würden. T. bastelt an einem Soloprojekt „Brother Snakeoil“ und singt den Blues, als wenn die Eifel im Delta wäre.

2014 „Dawnlight“ löst sich auf. Die musikalischen und logistischen Differenzen sind nicht mehr behebbar. Zudem hat ein Veranstalter bei Herrn T. angefragt, „was zu machen“. B&T gehen etwa 20 Minuten in Klausur, machen das Konzept für „Brother Snakeoil & The Medicine Men“ (was wieder einmal beweist: die richtige Schreibweise ist "Snakeoil". Nicht "Snailoil".) Nach dem „casten“ diverser Trommelstockbediener kommt ein Typ namens Sebastian Römer. Nach ein paar angespielten Stücken kann man allen Protagonisten das Grinsen nur noch operabel entfernen und man beschließt, dass Proben überflüssiges Zeug ist, in Folge tritt lieber mal auf. Was man am selben Abend auf einer Session gleich mal probehalber tut und dort auf der Stelle Boris C. an der Harp mitnimmt und adoptiert.

Wie es im Leben so ist – die Musiker kommen und gehen, B&T bleiben. Mit Andy Schieren wird die Schießbude neu besetzt. Sebastian widmet sich verstärkt seinem Zivilleben. B&T. ziehen Bilanz: 10 Gigs in der Snakeoil-Besetzung, über 20 gemeinsame Gigs in nur 10 Monaten, klasse Resonanz, super Kritiken. Und viele Momente, die nicht vergessen werden.

2015 Das Jahr beginnt mit ungewöhnlichen Umtrieben: Man probt (!?). Ernsthaft. An eigenem Material, an eigenem Arrangements von Songs, am Sound, am Voicing. Die Buchungen weisen aber darauf hin, dass man sich beeilen muss. Viel Zeit zum Proben wird ab Herbst nicht bleiben. Immer mehr kommt eine eigene Stilistik zum Vorschein. Viele, viele Gigs, Auftritte mit Kai Strauss und Virginia Slim runden das Jahr ab.

2016 Ein paar Gigs zum Jahresanfang. Ansonsten bereitet man die CD-Produktion und den Sommer/Herbst vor.